Mittwoch, 24. April 2013

Tag 2.2: Brotaufstrich

Da ich beim Discounter meiner Wahl auch am Rhabarber nicht vorbei laufen konnte, hab ich direkt mal 3 Pakete mitgenommen ohne auch nur im entferntesten einen Plan zu haben, was man mit diesem fragwürdigen aber auch leckeren Gestänge anfangen kann. Bisher hab ich es nur verarbeitet im Rührkuchen gegessen und das Fachwissen, was ich darüber besitze beginnt und endet mit der Tatsache, dass das Zeug ohne Zucker verdammt sauer ist. Da kam mir auch schon der süßschnäblige Geistesblitz in Form von köstlich süßlich säuerlicher Konfitüre.
Ich esse im Normalfall nicht gern Konfitüre, da sie mir irgendwie viel zu süß ist und mir das gewisse etwas fehlt, das stelle ich mir beim Rhabarber anders vor, die pure Rhabarberglibsche - köstlich.

Nun gut, das Internet bot mir die Information, dass Rhabarber wenig Pektin enthält und somit auf Gelierzucker zurückgegriffen werden soll, was mir die Laune zusehends vermieste, da ich doch große Mengen Zucker benötigen würde und das ganze dann doch nur noch nach Zucker schmecken wird. Doch einen todesmutigen Klick später schon fand ich eine Variante, die die Stengel im Ofen mit bloßem Zucker behandelte. Das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen, hab das ganze mit etwas Vanille und Zitronensaft aufgepeppt. Für alle Rhabarberfans also:

Rhabarberkompott

1500 g Rhabarber
300 g Zucker
Saft einer Zitrone
1 Vanilleschote


1. Rhabarber putzen und in ca. 1cm kleine Stücke schneiden

2. Alles in feuerfesten Topf oder sonst was geben und mit dem Übrigen mischen

3. bei 180° im Ofen 60 Minuten backen, umrühren

4. nochmal mindestens 60 Minuten backen

5. heiß in Schraubgläser füllen und zudrehen

Je nach Flüssigkeitsaufkommen muss man den Rhabarber wirklich lange drin lassen, habe bestimmt 3 Stunden gebraucht. Am Ende am besten etwas zum Test auf einen kalten Teller geben, um zu sehen, wie sehr es nachdickt, wenn es abkühlt.

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